EBADay 2018 – Der Erfolg von Instant Payments wird am POS entschieden

Der EBADay 2018 fand im internationalen Kongresszentrum in München statt und endete kurz vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Natürlich sind die Spiele spannend, aber die The­men der Paymentgroup International (PGI) am EBADay waren spektakulär. Warum? Weil die PGI Instant Payments am Point-of-Sale (POS) präsentierte.

Die Umfragen auf dem EBADay waren eindeutig: Instant Payments werden nur funktionieren, wenn wir Lösungen am POS finden. Die Frage in der Vormittagssession am Mittwoch lautete: Welches Element könnte die Nutzung von SCTInst erhöhen? Das Publikum stimmte mit 61 % dafür, dass es die Verfügbarkeit am POS sein wird.

ebaday

Die Teilnehmer am EBADay sind überzeugt, dass der Erfolg von Instant Payments durch die Verfügbarkeit am POS entschieden wird. Die PGI zeigte genau die Lösung für den POS.

Die PGI zeigte die Lösung für den POS und wurde fast überrannt. Der Kunde kauft einen Kaffee an einer Kaffeemaschine und bezahlt mit Instant Payments. Der Clou ist, dass die Instant Payments von RT1 verarbeitet werden. Die PGI verwendet zwei BICs, einen für den Kunden und einen für den Be­günstigten, der die Kaffeemaschine betreibt. Spektakulär war die Geschwindigkeit, weniger als 3 Sekunden. Der SCTInst ging über das Internet von München nach Frankfurt, von dort über EBICS nach Mailand, wo EBA Clearing RT1 betreibt und zurück; insgesamt mehr als 1.000 km. Die Signalisierung von der Bank des Begünstigten zur Kaffeemaschine wurde vom PGI-Payment Notification Service (PNS) durchgeführt. PNS empfängt den CAMT.054 und signalisiert der Kaffeemaschine, die den Kaffee ausgibt, das Okay. Die spezifische Signalisierung an die Maschine, das Handheld oder die Registrierkasse werden vom PNS verwaltet.

PNS erhält den CAMT.054 von der Bank des Begünstigten und bestimmt die Lieferplattform. Jede Lieferplattform benötigt eine spezielle API und einen Kommunikationskanal, der vom PNS verwaltet wird.

 

Die PGI zeigte außerdem ihre neuen Tools für SWIFT:

  • Jump-Server

Der Jump-Server bietet einen sicheren Zugang zur Verwaltung von SWIFT-Transaktionen. Er unterstützt die zwei (oder mehr) Faktor-Authentifizierung und läuft auf einer separaten Hardware. Der Jump-Server erfüllt die Anforderungen des SWIFT CSP einer Typ-B-Architektur.

  • gpiTrack&Trace-Service (gTTS)

gTTS sammelt die MT199-Nachrichten und stellt sie dem Unternehmen zur Verfügung. gTTS stellt eine API für eine Push-Benachrichtigung zur Verfügung, die einen Push zum Unternehmen ermöglicht. Das Web-Portal fügt der MT101-Nachricht die entsprechenden MT199-Nachrichten hinzu und bereitet den Status graphisch auf.

gTTS sammelt die MT199-Nachrichten und benachrichtigt das Unternehmen per Push oder präsentiert den MT101 zusammen mit dem entsprechenden MT199 an einer Web-Schnittstelle.

 

Weitere Themen sind:

  • Instant Payments Hub, um RT1 und TIPS zu erreichen
  • Payment Hub zum Erreichen von:
    • TARGET2
    • TARGET2 Securities
    • STEP2
    • EURO1
    • SIC
    • BACS
    • Generelle SWIFT-Anbindungen
  • EBICS als Service für Banken

Der nächste EBADay wird im Juni 2019 in Stockholm stattfinden. Es wird spannend sein, erste Ergebnisse zu Instant Payments zu sehen.

 

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